4. November 2011 12.05 Uhr

CAMLOG ist jetzt DOPPELT gut – das CONELOG® Implantatsystem „on the road“

In einer Roadshow in Basel und Zürich präsentierte CAMLOG kürzlich die Hintergründe und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den beiden Implantatsystemen CAMLOG® (mit Tube-in-TubeTM-Innenverbindung) und CONELOG® (mit Konus-Innenverbindung). Es referierten Dr. Claudio Cacaci, Dr. Peter Randelzhofer, Dr. Alex R. Schär (Chief Technology Officer CAMLOG), Volker Hogg (Leiter Product Management & Entwicklung CAMLOG) sowie Martin Steiner (Geschäftsführer CAMLOG Schweiz AG). Wir berichten über die Veranstaltung in Basel.

Um ihnen therapeutische Wahlfreiheit zu ermöglichen, bietet CAMLOG seinen Kunden zwei Implantatsysteme an: das bekannte und praxisbewährte CAMLOG® Implantatsystem mit der Tube-in-TubeTM-Innenverbindung und das neue CONELOG® Implantatsystem mit der konischen Implantat/Abutment-Verbindung . Diesem neuen Implantatsystem galt bei der CAMLOG Roadshow das besondere Augenmerk.

Martin Steiner, Geschäftsführer der CAMLOG AG Schweiz, eröffnete die Veranstaltung mit dem Motto „CAMLOG ist jetzt doppelt gut“ und zeigte die Hintergründe, die Erfolgsgeschichte und die Grundsätze des Unternehmens auf. Von grosser Bedeutung seien zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche wiederum zu zufriedenen Kunden führen. Und zufriedene Kunden seien die Grundlage des Erfolgs. Weitere wichtige CAMLOG Werte seien: Kundenorientierung, Innovation, Kontinuität, Zuverlässigkeit und Partnerschaft. Martin Steiner präsentierte dann die CAMLOG Fabrikation (ALTATEC GmbH) im deutschen Wimsheim, das er als ein Kompetenzzentrum der Feinmechanik bezeichnete. Wimsheim liege in unmittelbarer Nähe des Porsche-Entwicklungszentrums Weissach und auch Mercedes-Benz sei nicht weit entfernt. Der CAMLOG Hauptsitz befinde sich nicht zufällig in Basel, einem internationalen Zentrum der Biotechnologie- und Medtech-Branche. CAMLOG sei in der Schweiz gut positioniert und im Nachbarland Deutschland seit Jahren die Nr. 2 im Markt, bemerkte Martin Steiner nicht ohne Stolz. Weltweit sei CAMLOG in über 20 Ländern vertreten.

Volker Hogg, Leiter Product Management & Entwicklung bei CAMLOG, eröffnete seinen Vortrag mit dem Grundsatz „man soll Bewährtes bewahren“. CAMLOG biete nun zwei gleichberechtigte Systeme an, nämlich CAMLOG® und CONELOG®. Etwa 40% der Implantatanwender bevorzugen gemäss Hogg eine Konusverbindung. Mit dem CONELOG® System werde diesem Kundenbedürfnis Rechnung getragen. Das CONELOG® System besitze einen selbsthemmenden Konus, das für CAMLOG charakteristische Nuten-Nocken-Design sowie ein integriertes Platform-Switching. Die Instrumente bzw. die Chirurgiekassette seien identisch mit dem CAMLOG® System. Die Anwender können deshalb mit einer Chirurgiekassette für beide Implantatsysteme arbeiten.

Die Bohrinstrumente seien leicht überarbeitet worden. Ab November 2011 sei auch für CONELOG® ein Kugelkopf-Abutment erhältlich. Folgen werden Locator-Abutments, eine CAD/CAM-Titanbasis und das schablonengeführte CONELOG® Guide System. Hogg betonte, dass die CAMLOG® und CONELOG® Implantatsysteme gleich präzise seien und es letztlich von den persönlichen Präferenzen der Kundschaft abhänge, welches System bevorzugt werde.

 Dr. Claudio Cacaci, der mit Dr. Peter Randelzhofer eine Gemeinschaftspraxis für Implantologie und Oralchirurgie (Implantat Competence Centrum München) direkt am Münchner Marienplatz führt, begann seinen Basler Vortrag mit der Bemerkung: „Beide Systeme, CAMLOG® und CONELOG®, sind sehr gut“. Bei CONELOG® liegen nun, wie Cacaci weiter ausführte, auch klinische Erfahrungen und erste klinische Studien vor. Der Referent gehörte zu den ersten Spezialisten weltweit, welche das neue CONELOG® System eingesetzt haben, so dass er in Basel bereits klinische Fälle präsentieren konnte.

Die Aussengeometrien der Implantatsysteme CAMLOG® und CONELOG® seien identisch, betonte Dr. Cacaci. Jedoch gäbe es bei CONELOG® Implantaten die zusätzliche kurze Länge von 7 mm. Dr. Cacaci erklärte, dass sich für die implantologische Arbeit bei der Verwendung des CONELOG® Systems verglichen mit dem CAMLOG® System nichts geändert habe. Das gelte auch für die Zahntechnik. Das Labor könne mit identischen Drehmomenten arbeiten. Im Rahmen seiner Ausführungen, welche durch eine intensive Diskussion mit dem Publikum bereichert wurden, behandelte Dr. Cacaci diverse weitere Bereiche der Implantologie. So betonte er, dass es auch möglich sein müsse, ein Abutment wieder zu entfernen. Bei CONELOG® existiere dafür ein Abutment Remover, gut Bayerisch auch „Korkenzieher“ genannt… Im Frontzahnbereich bevorzuge er, wenn immer möglich, die Sofortimplantation, wenn die Voraussetzungen gegeben seien. Beim Zementieren von Kronen fertigen die Dres. Cacaci und Randelzhofer grundsätzlich RX an, um evtl. Zement-Reste zu identifizieren. Gemäss Dr. Cacaci gehe man heute davon aus, dass 70% der Periimplantitis-Fälle durch solch residualen Zement verursacht würden. Bezüglich des CONELOG® Implantatsystems betonte der Referent die Bedeutung der Logistik für den Praxisalltag. Für das neue Implantatsystem könne dieselbe Chirurgiekassette wie für das CAMLOG® System eingesetzt werden. Auch bestehe die bewährte CAMLOG-Indexierung, welche von den Anwendern sehr geschätzt werde.

Alles in allem war diese CAMLOG Roadshow eine sehr informative Veranstaltung, an deren Schluss sich die Teilnehmer dem eingangs genannten Motto „CAMLOG ist jetzt doppelt gut“ gern anschlossen, als sie sich zu einem Apéro riche zusammenfanden, bei dem mit dem Referenten lebhaft weiterdiskutiert wurde.